Reiseinformationen
für die Kanarischen Inseln
Die Flugzeit bei
Kanaren Reisen von Deutschland aus
dauert je nach Zielinsel, Abflughafen
und Verlauf um die fünf Stunden.
Allerdings werden die Flughäfen von El Hiero und La Gomera nicht angeflogen.
Auch La Palma wird von Deutschland aus
nur selten angeflogen. Die
Zeitverschiebung beträgt nur eine
Stunde. Wenn es bei uns 12 Uhr ist, ist
es auf den Kanaren erst 11 Uhr.

Fähre im
Hafen von Santa Cruz De
Teneriffa |
Die Kanarischen Inseln sind durch
Fährdienste verbunden. Teneriffa und
Gran Canaria sind dabei Dreh- und
Wendepunkt des Fahrplans. Alternativ
kann man auch mit dem Flugzeug von Insel
zu Insel gelangen. Aus finanzieller
Sicht lohnt sich dies aber nur, wenn man
dabei wirklich Zeit spart (also nicht
gerade zur Nachbarinsel fliegt). Fliegen
ist ungleich teuerer als der Fährdienst.
Wer also ein bisschen Inselspringen
praktizieren möchte, um die Kanaren von
ihren verschiedenen Seiten zu erleben,
wird dies ohne Probleme tun können.
Auf den Kanaren selbst sind es Busse,
die den öffentlichen Verkehr regeln. In
den meisten Fällen kommt man mit den
Bussen zu allen wichtigen Orten der jeweiligen
Insel. Die Busse sind sehr günstig. Oft
werden Tickets geboten, die um einen
bestimmten Betrag geladen sind und noch
mal eine weitere Ersparnis darstellen.
Eine Stunde Busfahrt kostet auf den
Kanaren im Schnitt gerade mal 5,-€.

Der
zunehmende PKW Verkehr wird
immer mehr zum Problem auf
den großen Kanareninseln |
Ansonsten bieten sich Mietwagen an.
Diese sind auch meist zu fairen Preisen
zu haben. Oftmals sind Buchungen im
Voraus über das Internet möglich. Es
lohnt sich auf jeden fall, wenn man sich
über Sondertarife (Wochenende etc.)
informiert. Natürlich sollte man auch
noch mal unter die Haube blicken und
bezüglich der Versicherung etc.
Informationen einholen. Die
Verkehrsregeln auf den Kanaren weichen
nicht nennenswert von dem ab, was man in
Europa kennt. In den großen Städten wie
Las Palmas kann einen der Verkehr
manchmal aber buchstäblich auf die Palme
bringen. Wer es nicht gewohnt ist
verzichtet besser drauf und steigt in
den Bus. Geländewagen sind höchstens für
holprige und abgelegene Pisten
erforderlich. Die Straßen sind ansonsten
völlig in Ordnung.
Das Klima auf den Kanaren ist
das ganze Jahr über
mild. Das macht die Kanaren über das
gesamte Jahr hinweg zu einem beliebten
Urlaubsziel. Prinzipiell hat man um die
300 Sonnentage im Jahr. Die Häufigkeit
von Niederschlägen nimmt von west nach
Ost ab (d.h. mehr Regen auf den
westlichen, grünen Inseln). In
Höhenlagen bleiben die meisten Wolken
hängen, weshalb prinzipiell die
Südhälften der gebirgigen Kanareninseln
zu mehr Trockenheit neigen.
Die Küche auf den Kanaren ist vor
allem durch spanische Einflüsse und ein
wenig durch afrikanische Küche geprägt.
Generell wird recht viel Fisch gegessen.
In vielen Restaurants ist es sogar
üblich, dass der Gast einen Fisch wählt,
aus dem sein Mahl zubereitet wird.
Beliebte Gewürze und Beilagen sind
Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kichererbsen,
Chili, Safran, Knoblauch, Oliven etc.
sowie verschiedene Hülsenfrüchte. Eine
Spezialität sind die so genannten Papas
Arrugadas. Dies sind Kartoffeln, die mit
Schale in Wasser mit viel Meeressalz
gekocht werden bis das Wasser verdampft.
Die Kartoffeln werden anschließend in
ihrer salzigen Hülle weiter getrocknet
(auf kleiner Flamme). Danach werden
sie mit einem kalten Dip namens Mojo
serviert (es gibt unzählige Variationen
dieses Mojos). Mojo wird mit Brot zu
fast allen Mahlzeiten gereicht. Meist
wird, entsprechend der Gewohnheit der
meisten Südeuropäer, erst recht spät
gegessen.
Etliche gute Weine werden auf den
Kanaren angebaut, allerdings schrumpfen
die Anbauflächen. Da die Kanaren
zollfrei sind (EU), kann man auch
bedenkenlos die ein oder andere Flasche
mit nach Hause nehmen. Biertrinker
werden zahlreiche bekannte Marken
vorfinden. Aber auch einige hiesige
Biermarken sind nicht zu verachten.
Teetrinker haben eher das Nachsehen. Es
gibt höchstens Teebeutel auf den
Kanaren. Deren Qualität lässt oftmals
sehr zu wünschen übrig. Auf den Kanaren
wir eher Kaffee getrunken. Das
Leitungswasser ist oftmals sehr
chlorhaltig und für die Zubereitung
nicht zu empfehlen. Man sollte
statt dessen auf Mineralwasser ohne
Kohlensäure zurückgreifen. |