La Palma -
beschauliche Kanareninsel
“La Isla Bonita“ (Die schöne Insel) –
so wird
La Palma
(708 Km²) von den Einheimischen genannt.
La Palma ist die grünste Insel der
Kanaren. Keine andere Insel ist mit mehr
Niederschlägen gesegnet. Vor allem der
Nordosten der Insel ist in dieser
Hinsicht reich bedacht

In den Bergen
von La Palma - Blick auf das
Wolkenmeer |
La Palma ist für Badeurlauber eher
ungeeignet. Es gibt nur wenige Strände
wie "La Playa Negra". Die meisten dieser
schwarzen Sandstrände liegen im Westen.
Einer dieser Strände ist für FKK
ausgelegt. Es sind also eher
Naturfreunde und Rucksacktouristen, die
auf La Palma auf ihre Kosten kommen
werden. Die immergrüne Natur lädt zu
ausgedehnten Wanderungen ein. Man kann
im und um den wunderschönen Nationalpark
auf La Palma herrlich Wanderwege finden.
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Hierbei beeindruckt La Palma mit
reichhaltiger Natur. Mannshohe
Farngewächse, Kakteen und viele andere
exotische Pflanzen spicken die
zerklüftete und dicht bewaldete
Landschaft.
Dabei kommt man sich bald
vor, wie im Dschungel. |
Nichts desto trotz sind die
offiziellen Wanderwege meist gut
beschildert. An diese sollte man sich
auch halten. Der Nationalpark La Palmas umfasst
das Gebiet innerhalb und um die Caldera
Taburiente. Dieses Tal geht auf einen
eingestürzten Vulkankessel zurück, der
durch Wassererosion entstanden ist. Im
Klima und Gefilde der Caldera selbst
sind zahlreiche einheimische Pflanzen zu
finden. Die Caldera Taburiente hat einen
Durchmesser von 9 Kilometern.
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Lohnenswert ist auch ein Trip auf den
Roque de los Muchachos. Dieser 2426
Meter hohe Berg ist der größte auf La
Palma.
Oben angekommen kann man das
professionelle Observatorium bestaunen,
das der Weltraumforschung dient und
auf Grund der reinen und klaren
Luftverhältnisse an dieser Stelle
errichtet wurde.
Bei klarer Witterung
kann man vom Gipfel aus sogar Teneriffa,
La Gomera und El Hiero sehen. |
Egal wohin die Wanderung geht – man
sollte immer angemessen vorbereitet
sein. Das heißt genügend Proviant
(Wasser!), festes Schuhwerk und
angemessenen Sonnenschutz. Das
kanarische, angenehme Klima täuscht
insbesondere in Höhenlagen oft über die
intensive Sonnenstrahlung hinweg. Eine
Wanderkarte kann hilfreich sein. Wichtig
ist vor allem auch Wetterfeste Kleidung
zur hand zu haben. Insbesondere in den
Höhenlagen kann es bisweilen zu
plötzlichen Regenfällen kommen, die
manchmal genauso schnell wieder
verschwinden wie sie kommen.
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Freizeitaktivisten können auch
mittels Mountainbike La Palma erkunden.
Mountainbikes kann man – komplett mit
Helm Handschuhen und meist auch mit
Trinkflasche – für 6,-€ bis 24,-€ am Tag
mieten.
Teurer wird es natürlich, wenn
man sich einen Führer ordert. Dafür
erfährt man Wissenswertes über die
Insel. Allerdings ist ein
Mountainbike-Exkurs nur wirklich
sattelfesten Radlern zu empfehlen. Die
zum Teil stark abschüssigen und nicht
immer befestigten Wege verlangen schon
einiges an Routine ab. |
Erwähnenswert sind die Tauchgründe vor
La Palma. Mehre Anbieter ermöglichen
interessante Unterwassertrips. Dabei
gibt es einiges zu entdecken. Seien es
die Unterwasser-Höhlen oder zahlreichen
Fische. La Palma bietet die schönsten
und reichhaltigsten Tauchgründe im
Bereich der Kanaren. Sowohl atlantische
als auch tropische Fischarten und
Meeresbewohner, vom Rochen bis zum Wal,
kann man hier entdecken.
Kulturell ist die Inselhauptstadt Santa
Cruz de la Palma interessant. Viele
restaurierte, alte Bürgerhäuser prägen
das Stadtbild und verleihen ihr ein
besonderes Flair. Unterkunft bieten vor
allem die Fincas, Ferienwohnungen und
Ferienhäuser. Hotels sind selten. |