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La Gomera - Grüne Perle der Kanaren

Wie la Palma ist auch La Gomera eine Insel für Naturfreunde. Das nahezu kreisrunde Eiland hat zwar insgesamt 15 Kilometer Strand. Diese sind jedoch fast ausschließlich Kies- oder Steinstrände. Stellenweise ist FKK möglich. La Gomera hat eine Fläche von 370 Km². Die Insel hat sich aufgrund des vergleichsweise geringen Tourismus kaum verändert. Dabei gibt es, vor allem landschaftlich, einiges auf La Gomera zu entdecken.

Agula auf La Gomera
La Gomera: Die Ortschaft Agulo an der Nordküste der Kanareninsel

La Gomera ist eine recht grüne Insel. Herausragend ist dabei der Nebelwald. Dieser ist eine beliebte Wandergegend und wohl auch das natürliche Highlight der Insel. Seinen Namen verdankt der fast 4000 Hektar große Nebelwald dem leichten Nebel, der die meiste Zeit über in der Luft hängt. Dadurch kommt natürlich eine sensationelle Atmosphäre zu Stande. Die exotische Flora und die zahlreichen, kleinen Wasserfälle tun ihr übriges, um den Betrachter zu verzaubern.

Besucherzentrum des Nationalpark Garajonay auf La Gomera
  Der Nebelwald ist im Nationalpark der Insel (Parque National de Garajonay) eingebettet. Der Großteil des Inselinneren von La Gomera steht unter Naturschutz.

Inmitten von alldem thront der Garajonay. Mit seinen 1487 Metern ist er der größte Berg der Insel. Von seinem Gipfel aus kann man bei klarer Witterung die Inseln Gran Canaria, El Hierro, Teneriffa und La Palma sehen.

Am Eingang des Nationalparks ist ein Besucherzentrum (kostenfreier Eintritt!), in dem man über die Natur und Ökologie des Nationalparks von La Gomera unterrichtet wird. (Foto)

Eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit sind die Los Organos (die Orgelpfeifen). Diese 77 Meter hohen Steinsäulen sind an der Nordküste La Gomeras zu finden und nur über den Seeweg erreichbar. Bei diesen Steinsäulen handelt es sich um Lavasäulen aus einem erkalteten Schlot. Man sollte sich diesen Anblick nicht entgehen lassen. Da der Zahn der Zeit, in Form von Erosion, zunehmend an diesem Wunderkonstrukt der Natur nagt, weis man nicht wie lange die Orgelpfeifen noch erhalten bleiben.

Auch auf La Gomera kann man zu günstigen Konditionen (um die 12,-€ pro Tag) Mountainbikes samt Ausrüstung mieten. Die Straßen und Wege sind zu diesem Zweck teilweise auch besser befestigt als auf La Palma. Die zahlreichen Steigungen verlangen jedoch ein hohes Maß an Kondition. Aber Sportler dürften ja genau davon begeistert sein. Einige angebotene Touren führen per Mountainbike an einige der schönsten Aussichtspunkte der Insel. Des Weiteren gibt es auch mehrere Möglichkeiten für Wassersport.

Hafen von San Sebastin auf La Gomera mit Blick auf die Stadt
Hafeneinfahrt mit Blick auf San Sebastian
  Erwähnenswert ist die Inselhauptstadt San Sebastian. Hier werden auch die ankommen, die per Fähre nach La Gomera kommen. Die Stadt hat ein  folkloristisches Flair. Abends erwacht die Stadt zum Leben und man kann Essen gehen und anschließend durch das beschauliche Städtchen schlendern.

Eine Sehenswürdigkeit in San Sebastian ist der Torre del Conde (Turm der Grafen). Dieser Turm ist von gotischer Bauart und blickt auch auf eine bewegte (und nicht immer schöne) Geschichte zurück. Hier wurde unter anderem Columbus empfangen, als er auf La Gomera halt macht um seine Trinkwasserbestände aufzufüllen. Eine weiter Sehenswürdigkeit ist die Kirche Maria Himmelfahrt in San Sebastian. Die Unterkünfte sind auf La Gomera eher für Individualurlauber ausgelegt (Ferienhäuser und –Wohnungen). Mietwagen sind wie überall auf den Kanaren günstig zu haben.

 

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