Gran Canaria -
Massentourismus auf den Kanaren
Gran Canaria ist auf die Kanaren
bezogen wohl das Mekka des Tourismus.
Teilweise sind es auch in der Tat
Verhältnisse, die an den Ballermann
erinnern. Die 1560 Quadratkilometer
große Insel Gran Canaria ist vor allem wegen ihrer
vielen Strände beliebt (128 an der
Zahl!). Im Osten der Insel sind
Strandgegenden zu finden, die bei
Surfern sehr beliebt sind. FKK ist auf
Gran Canaria ebenfalls stellenweise
möglich. Jedoch kann man sich dort
leider zahlreicher Gaffer gewiss sein.

Sandstrand
bei Maspalomas |
Der südliche Teil von Gran Canaria ist fest in
der Hand des Massentourismus (vor allem
die Küstengebiete). Viel kanarische
Kultur wird man dort nicht erleben.
Dafür ist eher der Norden der Insel
geeignet. Das Angebot an Unterkünften
ist auf Gran Canaria natürlich breit
gefächert. Zahlreiche All-Inclusive
Angebote werden offeriert. Wer es ein
bisschen privater mag kann auch eine
Ferienwohnung, oder ein Finca
(bäuerliches Ferienhaus) mieten. Vor
allem die Fincas sind meist sehr
malerisch gelegen. In den Touristenorten
findet man auch preiswerte Pensionen.

Las Palmas |
Die Hauptstadt von Gran Canaria – Las
Palmas – ist auf jeden Fall einen Besuch
wert. Hier gibt es zahlreiche
Einkaufsmöglichkeiten. Wer sich
kulinarisch selbst versorgt kann in Las
Palmas wirklich exzellent einkaufen.
Auch Feinkostanhänger kommen auf ihre
Kosten. Las Palmas ist die größte Stadt
auf den Kanaren und zeichnet sich durch
ein sehr tropisches Flair aus. So
ziemlich alle Busverbindungen gehen von
dieser Stadt aus. Für Besucher lohnt es
sich eine so genannte Tarjeta Insular
kaufen. Dieses Ticket kostet 15,-€.
Fahren kann man damit aber für 25,-€.
Der Busfahrer bucht den entsprechenden
Betrag dann jeweils ab (auch im Stadtbus
wird stets beim Busfahrer gezahlt). Bus
fahren ist auf den Kanaren insgesamt
recht günstig und man kommt auch so
ziemlich überall hin. Wer eigenständiger
unterwegs sein möchte, kann sich einen
Mietwagen buchen. Auch diese sind auf
Gran Canaria recht günstig zu haben.
Zu erkunden gibt es vor allem die
wunderschöne und Abwechslungsreiche
Landschaft der Insel. Während es in den
südlichen Gefilden auf Gran Canaria schon sehr nach Wüste
aussieht (inklusive Sanddünen), wird es
gen Norden sehr viel grüner. Das
Zentralmassiv der Insel erreichte
teilweise Höhen um die 2000 Meter.
Erwähnenswert sind vor allem die so
genannten Barrancos. Diese
ausgetrockneten Flussbette haben ihren
Ursprung in jenem Zentralmassiv und
strahlen von dort gen Küste aus.
Wer dem Pauschaltourismus ein wenig
entgehen oder einfach mal wirklich
kanarisch essen möchte (im Süden sind
italienische und chinesische Restaurants
dominant), der wird im Norden Gran
Canarias fündig. Dort merkt man vom
Massentourismus erstaunlich wenig. Man
kann sich in einem der vorzüglichen
Fischrestaurants verköstigen lassen. Wer
es beschaulicher mag, sollte ohnehin den
Norden aufsuchen. Dort sind auch einige
Unterkünfte in Form von Pensionen,
Wohnungen oder Europas wahrscheinlich
billigster Jugendherberge (3,-€ pro
Bett!) zu finden. Diese Jugendherberge
ist auch die einzige auf den Kanaren.
Einen Besuch ist auch der Urlaubsort
Puerto de Mogan wert. Dieser Fischerort
ist noch nicht sehr vom touristischen
Kommerz (in Form von Hochhaushotels und
dergleichen) beeinträchtigt und weißt
eine wunderschöne Altsstadt mit
gewundenen, malerischen Gassen auf. Der
Strand in Nähe des Hafens ist sauber und
gepflegt.
Eine der meistbesuchten Attraktionen
auf Gran Canaria ist der leider 2007 von
Bränden verwüstete
Palmitos Park. Ab dem
Herbst 2008 können dort aber wieder alle
Tiere und Vorstellungen besucht werden.
Bis dahin kann man auf die Western
Erlebnisstadt Siox City ausweichen.
Beides sind ausgesprochene Familien
Ausflugsziele, die auch Kindern gefallen
werden.
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