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Kanarische Inseln - Kanaren

Die Kanaren liegen im Atlantik zwischen dem 27. und 28. nördlichen Breitengrad. Somit liegen die Kanarischen Inseln auf einer Höhe mit Ägypten und Florida. Die afrikanische Westküste liegt, je nach Kanareninsel, in 100 bis 500 Kilometer Entfernung. Die Kanaren bringen es auf eine Landmasse von ca. 7.492 Quadratkilometern. Politisch sind die Kanaren Spanien zugehörig. Amts- und Landessprache ist somit spanisch.


Bananenplantage auf Teneriffa bei Taganana

Der kanarische Dialekt enthält immer noch einige wenige Einflüsse durch das Guanche. Dies war die Sprache der Kultur, die noch bis ins 15. Jahrhundert auf den Kanaren lebte. Die spanische Eroberung und Besiedlung kostete jedoch den absoluten Großteil der Guanchen das Leben. Und somit verschwand auch die Guansche Sprache als solche. Jedoch vermischten sich Überreste der alten Sprache mit dem Spanischen, so wie sich auch die verbliebenen Guanchen mit den Spaniern vermischten.

Strand von Las Teresitas auf Teneriffa
  Geschätzt sind Kanarische Inseln als Urlaubsziel, wegen ihrem ganzjährig schönem Wetter. Gran Canaria und Teneriffa sind die beiden Inseln, die am ehesten vom Tourismus profitieren. (Foto - der künstliche Sandstrand Las Teresitas auf Teneriffa)

Aber auch Lanzarote und Fuerteventura sind gut besucht. Die drei Inseln, La Palma, La Gomera und El Hierro sind weniger stark frequentiert, mehr bei Naturfreunden und Individualurlaubern beliebt. Vor allem El Hierro ist touristisch nur gering erschlossen.

Kanarische Inseln punkten bei Urlaubern mit ihrem mildem und ausgeglichenen Klima. Die Temperatur liegt über das gesamte Jahr hinweg zwischen 18 und 28 Grad, wodurch es tagsüber nie wirklich kalt, aber auch nur selten brüllend heiß wird. Durchschnittlich hat man 300 sonnige Tage im Jahr. Ein weiterer Reiz der Kanaren liegt in der landschaftlichen Vielfalt. Durch ihren vulkanischen Ursprung sind die Kanaren überaus fruchtbar. Da die Niederschläge auf den Kanaren regional recht unterschiedlich stark ausgeprägt sind, im allgemeinen sind die Niederschläge im nördlichen Bereich der Inseln zahlreicher, variiert auch das Landschaftsbild entsprechend. Unterhalb von 500 Metern Höhe liegen bisweilen subtropische Verhältnisse vor. Ansonsten bestimmen unter anderem Hochgebirge, Nadel- und Eukalyptuswälder, und vor allem Wüsten und Halbwüsten das Landschaftsbild. Von den etwa 3000 Pflanzenarten auf den Kanaren sind rund 1200 endemisch (nur hier gehören sie zur natürlichen Vegetation).

Viel Spaß beim virtuellen Entdecken der Kanaren...

 

© Kanaren-Urlaube.eu 2008 | Headergrafik: Teneriffa - Küste bei Taganana